2011

 

 

 

0410 Ludwig II. von Bayern:
Der Mensch - Der König - Der Mythos

Vortrag von Wolfgang Wallenta, Historiker, M.A.

 Eine Gemeinschaftsveranstaltung der VHS Dillingen
und des Historischen Verein Dillingen

 

 

Termin: Donnerstag, 12.05.2011 , 20.00 Uhr

Ort: Dillingen, Colleg

Eintritt: 3,00 € (ermäßigt 2,00 €) / Eintritt frei für Mitglieder des Historischen Vereins Dillingen - keine Anmeldung erforderlich!

Auch 125 Jahre nach seinem mysteriösen Tod fasziniert und irritiert der bayerische König Ludwig II. die Menschen. Bis heute ist das Bild des Königs geprägt vom Mythos des wunderlichen "Märchenkönigs". Der Vortrag beschreibt die Leistungen Ludwigs II. als Herrscher in einer Zeit des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umbruchs und stellt diese dem Bild des "Märchenkönigs" gegenüber.
In Ergänzung des Vortrags findet am Samstag, 21. Mai 2011 eine Ausstellungsfahrt statt (siehe Nr. 0411).

 

   

 

0411 Besuch der Bayerischen Landesausstellung 2011:
"Götterdämmerung - König Ludwig II." auf Herrenchiemsee

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der VHS Dillingen
und des Historischen Vereins Dillingen

 

 

Termin: Samstag, 21.05.2011

Abfahrt: 7.00 Uhr , Dillingen , Bushaltestelle Rosenstraße

(bei Bedarf Zustieg in Gundelfingen / Lauingen / Höchstädt)

Rückkunft: ca. 20.00 Uhr

Leitung: Dieter M. Schinhammer , Vorsitzender des Historischen Vereins Dillingen

Gebühr: 49,00 € (inkl. Busfahrt, Schifffahrt, Eintritte und Führungen)

Anlässlich der 125. Wiederkehr des Todestages des bayerischen Königs Ludwig II. findet die Bayerische Landesausstellung 2011 im Neuen Schloss Herrenchiemsee statt, seinem letzten, unvollendet gebliebenen "Traumschloss". Analyse und Präsentation von Ludwigs Königsherrschaft aus heutiger Sicht zeigen den Gegensatz zwischen Ludwigs Traumwelten und der bayerischen Wirklichkeit auf. Im Mittelpunkt der Tagesexkursion stehen Führungen durch die Ausstellung und die Prunkräume des Schlosses. Vormittags besuchen wir die Klosterkirche Frauenchiemsee und verbringen auf der Fraueninsel auch die Mittagspause.
Bitte beachten Sie, dass im Fahrtpreis auch die gesamten Kosten in Höhe von ca. 20,00 Euro für die Schifffahrten, Eintritte und Führungen enthalten sind.
Ein einführender Vortrag findet am 12. Mai 2011 um 20.00 Uhr im Colleg in Dillingen statt (siehe Nr. XXX-0410). / Mindestteilnehmerzahl: 20 - Höchstteilnehmerzahl: 45

Anmeldeschluss: 18.05.2011

 

   

 

H0412 Höchstädt - Blindheim 1704
Eine Schlacht als zeitgenössisches Medienereignis

Vortrag von Dr. Thomas Weißbrich,
Kultur- und Medienhistoriker aus Berlin

Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Höchstädt,
der VHS und des Historischen Vereins Dillingen

 

 

Termin: Dienstag, 12.04.2011, 20.00 Uhr

Ort: Höchstädt, Schloss Höchstädt

Eintritt: 3,00 € (ermäßigt 2,00 €) / Eintritt frei für Mitglieder des Historischen Vereins Dillingen - keine Anmeldung erforderlich!

Der Sieg der Armeen des Herzogs von Marlborough und Prinz Eugens von Savoyen über die Truppen Ludwigs XIV. und des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel war der Wendepunkt im Spanischen Erbfolgekrieg. Vom Verlauf dieser Schlacht und ihren Folgen erfuhren die Zeitgenossen vor allem durch die Presse - zahllose Bilder und Texte behandelten das Thema über mehrere Wochen und machten es zum Medienereignis des Jahres 1704. Der Vortrag bietet spannende Einblicke in diese journalistische und literarische Darstellung der Schlacht bei Höchstädt - Blindheim. Anhand von Zeitungsartikeln, Schlachtberichten, Siegesliedern, Dankgedichten und Satiren wird die Propagandaarbeit der Sieger ebenso erörtert wie den überaus verhaltenen Reaktionen der französischen und bayerischen Presse nachgegangen.

 

   

 

Mitteilung der Schriftleitung des JAHRBUCHS :

Da die bisherige Regelung der Jahrbuch-Redaktion seit dem Ausscheiden von Herrn Dr. Poppa eigentlich ein Provisorium für eine überschaubare Zeit sein sollte, es sich hier also um eine Art "Notlösung" handelt, ist es aus Gründen der beruflichen wie familiären Belastung der einzelnen Redaktionsmitglieder wie im vergangenen Jahr zu einer zeitlichen Verzögerung gekommen. Wir bitten um Verständnis.

Desweiteren ist mitzuteilen, dass es in der Zusammensetzung des Redaktionsteams eine Veränderung gegeben hat: Herr Rüdiger May ist ausgeschieden. Für ihn ist Herr Hermann Müller, Studiendirektor im Ruhestand, in das Team gekommen.

Wir hoffen, die anstehenden Aufgaben noch eine Zeit lang weiter bewältigen zu können, bis eine dauerhafte Lösung für die Redaktion des Jahrbuchs gefunden werden kann. Vereinsmitglieder, die sich berufen fühlen, dem Redaktionsteam helfend zur Seite zu stehen, sind willkommen. Bitte wenden Sie sich an die unter "Jahrbuch" angegebene Kontaktadresse: arnoldschromm@yahoo.de . Vielen Dank! 

Das Redaktionsteam des Jahrbuchs 

 

   
Februar 2011

 

Bald im Stadt- und Hochstiftmuseum zu sehen :

 

 

Modell der Burg Dillingen

 

Oft schon sind Sie am Dillinger Schloss vorbei gegangen. Und sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das Schloss wohl zu seiner Ursprungszeit im Mittelalter ausgesehen haben mag.

Unser neues Modell zeigt es jetzt:

 

 

Die Burg von Dillingen wurde nie durch kriegerische Einwirkung zerstört. Sie wurde nur im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert, umgebaut, modernisiert, den jeweiligen militärischen Bedürfnissen und dem aktuellen Zeitgeschmack angepasst. So wurde sie am Ende ihrer Entwicklung im 18. Jahrhundert als Residenz der Bischöfe von Augsburg in ein Barockschloss umgebaut, das man heute noch sehen kann.

Viele der Bauteile des Mittelalters stecken noch im heutigen Schloss, und das macht eine Rekonstruktion und Darstellung des ursprünglichen Bauzustandes möglich. Unter der wissenschaftlichen Beratung von Dr. Joachim Zeune wurde in monatelanger Arbeit von Modellbauer Peter Weidinger aus Sulzberg ein Modell im Maßstab 1:160 hergestellt.

Dieses Modell, finanziert vom Historischen Verein Dillingen, wird ein neuer Bestandteil der Abteilung Stadtgeschichte im Stadt- und Hochstiftmuseum Dillingen sein. Das Projekt wurde von Dr. Arnold Schromm angeregt und betreut.

 

Die Burg der Grafen von Dillingen um 1200